Cinema

Neue Kinofilme

  • The Fighters | Action | USA | 2008

    Tipp
    R: Jeff Wadlow | D: Sean Faris, Amber Heard, Cam Gigandet, Evan Peters, Leslie Hope, Djimon Hounsou, Affion Crockett, Neil Brown Jr., Lauren Leech, Tilky Jones, Steven Crowley, Tom Nowicki
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08
    Djimon Hounsou

    Schauplatz dieses Klopper-Spektakels ist das sonnige Florida, wo die männlichen Teenager ihre Zeit damit zubringen, sich gegenseitig die Köppe einzuschlagen. Das machen die sehr gern, denn wer am härtesten zuschlägt, der kriegt die schärfste Braut – das ist dann im Wesentlichen auch schon die Botschaft dieses jämmerlichen Streifens. Mit sehr gutem Willen könnte man das Werk als Mischung aus „Karate Kid“ und „Fight Club“ bezeichnen, damit täte man den beiden Filmen aber großes Unrecht. Interessantester Aspekt des Films bleibt demnach die Frage, warum „Gladiator“-Star Djimon Hounsou in diesem Schund mitmacht.

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  • Nanny Diaries | Comedy | USA | 2007

    Tipp
    R: Shari Springer Berman, Robert Pulcini | D: Scarlett Johansson, Laura Linney, Paul Giamatti, Donna Murphy, Alicia Keys, Chris Evans, Nathan Corddry, Cady Huffman, Brande Roderick, Judith Roberts, Sakina Jaffrey, Heather Alicia Simms, Julie White
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08
    Scarlett Johansson, Alicia Keys

    Als (Kinder-)Mädchen für alles studiert eine Uni-Absolventin die Sitten und Gebräuche der Reichen

    Annie hat gerade ihr Anthropologie-Studium abgeschlossen und weiß nicht recht, was aus ihr werden soll. Der Zufall treibt ihr einen süßen Jungen aus gutem Hause in die Arme. Allerdings ist Grayer erst fünf. Seine Mutter, die blonde Mrs. X mit dem schockgefrorenen Lächeln, macht Annie ein verlockendes Angebot. Und so zieht sie aus New Jersey in die Fifth Avenue – und lernt den Lebensraum der Spezies Reich und Schön besser kennen, als ihr lieb ist. Das vermeintliche Luxusleben entpuppt sich als moderne Sklaverei, eine Nanny ist nur ein Statussymbol wie Personal Trainer und Vuitton-Tasche. Während im Hause X die Fassade bröckelt, verguckt sich (N)Annie in den schnuckligen Nachbarn. Doch Dates sind Leibeigenen natürlich strikt untersagt.
    Die Romanvorlage war in den USA ein Bestseller, denn das Buch widmet sich einem sehr amerikanischen Phänomen. Und die Autorinnen konnten für ihren Insider-Report aus dem Vollen schöpfen: Beide verdienten sich ihr Studium als Kindermädchen bei noblen New Yorker Familien. Obwohl Annies Tagebuch als ironische Feldstudie daherkommt, sind die „Nanny Diaries“ eher romantische Selbstfindung als Gesellschaftssatire. Da hatte Fran Drescher aus der Serie „Die Nanny“ mehr Biss.
    Aber Scarlett Johansson – entzückend, wenn sie nicht die Femme fatale gibt – und Laura Linney als überspannte Mrs. X sind ein Traumpaar.

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  • Leg dich nicht mit Zohan an | Comedy | USA | 2008

    Tipp
    R: Dennis Dugan | D: Adam Sandler, John Turturro, Emmanuelle Chriqui, Nick Swardson, Lainie Kazan, Rob Schneider, Mariah Carey, Sayed Badreya, Rick Gifford, Barry Livingston
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08
    Adam Sandler

    Der beste Geheimagent Israels geht nach New York, um Friseur zu werden — eine Paraderolle für US-Witzbold Adam Sandler

    Schon die Erwähnung seines Namens schlägt palästinensische Terroristen in die Flucht: Zohan ist der meistgefürchtete Agent beim israelischen Geheimdienst Mossad. Wen er jagt, den kriegt er auch. Und dann macht er kurzen Prozess. Zerlegt blitzschnell die Waffe seines Gegners und lässt den armen Kerl mit verknoteten Beinen zurück. Derlei Erfolge feiert unser Held am liebsten am Strand von Tel Aviv, beim Vernaschen einiger Bikini-Schönheiten – kurz: Das Leben eines Machos könnte nicht schöner sein. Oder doch?
    Ja, es könnte. Statt als „Rembrandt der Handgranaten“ zu gelten, möchte er lieber Coiffeur sein. Den feinen Damen in Manhattan die Haare machen, das sei sein Traum, gesteht Zohan den Eltern. Obwohl die nur ungläubig lachen, setzt er sein Vorhaben in die Tat um. Fingiert seinen Tod und besteigt als blinder Passagier den Frachtraum eines Fliegers nach New York.
    Seit Jahren besitzt Zohan-Darsteller Adam Sandler in seiner Heimat USA eine riesige Fangemeinde, bei uns immerhin eine wachsende. Denn er bleibt in jeder Rolle der sprichwörtliche Mann aus dem Volke – vom gehänselten Laufburschen eines Football-Teams in „Waterboy“ bis zum überforderten „Big Daddy“ für einen Fünfjährigen.
    Seine Lust an Geschmacklosigkeiten, die er mit kindlicher Unschuld präsentiert, will man ihm nicht übel nehmen. Sogar seine Zoten – Zohan weist gern auf sein Riesenteil zwischen den Beinen hin – haben noch einen gewissen Charme. Weil der Bonsai-Adonis seine Protzereien als solche selbst entlarvt, indem er immer wieder als Loser dasteht.
    So wird der Geheimagent mit dicker Hose bei seinem Lieblingscoiffeur in New York brüsk abgewiesen, kriegt nur in einer runtergekommenen Klitsche einen Job. Und weil er selbstverständlich keine blasse Ahnung vom Haareschneiden hat, muss er dort den Laden ausfegen.
    Wie Zohan doch noch zum Liebling aller Kundinnen aufsteigt und gleichzeitig mit alten Feinden fertig wird, die plötzlich in New York auftauchen, ist ein Festival tiefergelegter Gags. Der Film streift einen der brisantesten weltpolitischen Konflikte, indem er sich einfach darüber lustig macht. Die verfeindeten Israelis und Palästinenser kriegen gleichermaßen ihr Fett weg, und es tut gut, einfach mal über deren Stereotypen lachen zu können. Am Ende überrascht der Film gar mit einer Erkenntnis, durch die beide Seiten friedlich miteinander leben könnten. Leider nur eine witzige Utopie.
    Schade, dass Sandler als Produzent seiner Werke keinen gesteigerten Wert auf modernes Handwerk legt. Technisch ist der Film wie Zohans Outfit in den 80ern stehen geblieben, was besonders bei den Spezialeffekten auffällt. Man muss es halt positiv sehen: Die Scherze wirken dadurch noch authentischer.

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  • Elegy oder die Kunst zu lieben | Drama | USA | 2008

    Tipp
    R: Isabel Coixet | D: Penélope Cruz, Ben Kingsley, Dennis Hopper, Peter Sarsgaard, Patricia Clarkson, Deborah Harry, Chelah Horsdal, Sonja Bennett, Shaker Paleja
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08
    Peter Sarsgaard

    Ben Kingsley und Penélope Cruz stürzen sich in eine leidenschaftliche Affäre

    Der charismatische College-Dozent und Literaturkritiker David Kepesh (Ben Kingsley) genießt die Bewunderung seiner jungen Verehrerinnen. Und trotz seines reifen Alters ist er für ein sexuelles Abenteuer stets zu haben. Wohl auch aus diesem Grund hat er schon vor vielen Jahren seine Frau und seinen Sohn verlassen. Doch Kepesh liebt nicht nur die Frauen, sondern vor allem seine Unabhängigkeit. Und so dauert es meist nicht lang, bis er sich seiner Eroberungen wieder entledigt.
    Bis eines Tages die junge Studentin Consuela (Penélope Cruz) seinen Hörsaal betritt. Der bindungsscheue Professor verliebt sich in die ebenso selbstbewusste wie sinnliche Kubanerin. Doch der enorme Altersunterschied und seine Eifersucht stellen die Beziehung auf eine harte Probe.
    Die spanische Regisseurin Isabel Coixet („Mein Leben ohne mich“) hat Philip Roths kühle Männerfantasie „Das sterbende Tier“ von ihrer rohen Sexualität befreit und in ein berührendes Drama über die Vergänglichkeit des Lebens verwandelt. In Bildern von erlesener Schönheit beschreibt ihr Film das Schicksal eines Mannes, der aus Angst vor seinen Gefühlen niemanden an sich heran lässt. Kepesh kann nicht glauben, dass Consuela ihn wirklich liebt, er ist überzeugt davon, dass sie ihn eines Tages für einen Jüngeren verlassen wird. Das ist die Tragik seines Lebens: Er scheint alles zu wissen, und wird auf schreckliche Weise eines Besseren belehrt.

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  • Dr. Alemán | Drama | D | 2008

    Tipp
    R: Tom Schreiber | D: August Diehl, Marleyda Soto, Andrés Parra, Hernán Méndez, Victor Villegas, David Steven Bravo
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08
    August Diehl

    Als junger Arzt in Kolumbien gerät August Diehl in eine Welt aus Drogen, Kriminalität und Korruption

    Blutig ist der Anfang, blutig das Ende. Beim ersten OP-Einsatz in der kolumbianischen Klinik von Cali muss Marc (August Diehl) eine Pistolenkugel aus dem Oberkörper eines Patienten holen. Keine Routineaufgabe für den jungen Deutschen, der sein praktisches Jahr dort ableistet. Marc, den pure Abenteuerlust nach Südamerika treibt, erfährt bald, dass derartige OPs hier an der Tagesordnung sind.
    Mit naiver Blauäugigkeit und jugendlicher Arroganz glaubt er, seinen Weg in der von rivalisierenden Banden kontrollierten, korrupten Stadt zu finden. Vor allem, als er sich in die hübsche Wanda (Marleyda Soto) verliebt, die in der Favela Siloé einen Kiosk betreibt.
    Spannendes, filmisch anspruchsvolles Kino über eine tragische Selbstüberschätzung, die mit Mord enden muss.

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  • Beautiful Bitch | Drama | D | 2007

    Tipp
    R: Martin Theo Krieger | D: Katharina Derr, Sina Tkotsch, Patrick von Blume, Lucien Le Rest, Igor Dolgatschew, Tom Lass, Aljosha Horvat, Therese Hämer, Leonie Benesch, Rolf Berg, Vivien La Fleur
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08
    Katharina Derr, Igor Dolgatschew

    Autor und Regisseur Martin Theo Krieger erzählt von einer wunderbaren Freundschaft, die im wahren Leben wohl kaum eine Chance hätte. Die 15-jährige Bica gehört zur Bande des zwielichtigen Ex-Polizisten Cristu, der Kinder aus Rumänien herausschmuggelt, um sie in Deutschland zum Klauen auf die Straße zu schicken. Auf einer ihrer Diebestouren durch Düsseldorf lernt Bica die verwöhnte Milka kennen – der Beginn eines gefährlichen Doppellebens. „Beautiful Bitch“ ist kein düsteres Sozialdrama über die Ausbeutung rumänischer „Klaukinder“, sondern ein spannendes, mitreißend gespieltes Großstadtabenteuer für Teenager ab 12.

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  • Back to Africa | Doku | A/D | 2008

    Tipp
    R: Othmar Schmiderer
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08

    Das wahre Leben der „Afrika! Afrika!“-Artisten: ein eindringliches Porträt, abseits der Katastrophenmeldungen

    Singend und tanzend beschwören sie die Magie des schwarzen Kontinents und zaubern in der Zirkusshow „Afrika! Afrika!“ von André Heller ein „Paradies der Lebensfreude“ auf die Bühne: Fünf der Artisten begleitet Othmar Schmiderer ein Jahr lang, wobei die Besuche in der Heimat im emotionalen Zentrum stehen. Endlich ein echter Dokumentarfilm, möchte man jubeln: ohne betuliche Off-Kommentare und vordergründig gestrickte TV-Dramaturgie. Dafür mit Mut zur Langsamkeit und einer Nähe zu den Menschen, die den Zuschauer mitnimmt in das bi-kontinentale Leben der Künstler.

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  • Alien Teacher | Fantasy | Dän. | 2007

    Tipp
    R: Ole Bornedal | D: Paprika Steen, Ulrich Thomsen, Jonas Wandschneider, Nikolaj Falkenberg-Klok, Emma Juel Justesen, Mollie Maria Gilmartin, Josephine Gents, Emma Claudia Søndergaard, Jakob Fals Nygaard, Andreas Gram Nielsen, Mathias Peter Kjær, Sonja Richter
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08

    Bullerbü war gestern. Heute lässt sich der skandinavische Kinderfilm vom internationalen Action- und Horrorgenre inspirieren. In der dänischen Schulgeschichte von „Nightwatch“-Regisseur Ole Bornedal spielt die sympathische Paprika Steen, bekannt aus Dogma-Filmen wie „Mifune“, überzeugend die fiese Aushilfslehrerin Ulla. Nur die Kids erkennen, dass sie ein Alien ist, das einige Exemplare der Gattung Mensch auf ihren Planeten entführen will. Eine gruselige Story mit tollen Effekten, die KiKa-Guckern das Fürchten lehren wird. Zu Recht gewann dieser Kiddie-Kracher den Publikumspreis des Kinderfilmfests Toronto.

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  • Star Wars: The Clone Wars | Fantasy | USA | 2008

    Tipp


    R: Dave Filoni
    Kinostart: Donnerstag, 14.08.08

    George Lucas schlägt das „Star Wars“-Kapitel über die Klonkriege neu auf — als markiges, rein digitales Kriegsspektakel mit den bekannten Helden der Saga

    Wer hat das Baby von Jabba the Hutt entführt? Die Jedi-Ritter! Das behauptet jedenfalls Lord Dooku, Führer der Separatisten und ihrer Droidenarmee – und versucht so, Jabba als Verbündeten gegen die Jedis zu gewinnen. Doch auch die sind auf die Gunst des Weltraumganoven angewiesen, und so schicken sie Anakin Skywalker und seine Schülerin Ahsoka los, um das Baby zu finden. Die „Clone Wars“-Story ist inhaltlich nicht gerade tiefschürfend, im Vordergrund stehen die Kriegshandlungen zwischen den Klonkriegern der Republik und der Droidenarmee der Aufständischen.
    „Dieser Krieg ist ein Patchwork aus bislang nicht erzählten Geschichten“, so George Lucas. Und so ist dieser Film auch nur der Auftakt zu weiteren Episoden, die als CGI-animierte TV-Serie folgen sollen. Die Effekte und der moderne Look sind durchaus spektakulär. Gewöhnungsbedürftig ist es dagegen, die Helden der Realfilme als animierte Charaktere auf eine ziemlich sparsame Mimik reduziert zu sehen. Die 114 Minuten des Films vergehen dank der Dominanz der Kampfsequenzen dennoch wie im Fluge.

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  • Zurück im Sommer | Drama | USA | 2008

    Tipp
    R: Dennis Lee | D: Julia Roberts, Willem Dafoe, Ryan Reynolds, Emily Watson, Carrie-Anne Moss, Shannon Lucio, George Newbern, Ioan Gruffudd, Chase Ellison, Brooklynn Proulx
    Kinostart: Donnerstag, 07.08.08

    Ryan Reynolds berührt als introvertierter Autor, der sich dem Trauma seiner Kindheit stellen muss

    Schon der deutsche Schriftsteller Jean Paul (1763 – 1825) wusste: „Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.“
    Als sich der New Yorker Schriftsteller Michael (Ryan Reynolds) zu einem Familientreffen in die amerikanische Provinz aufmacht, beschweren ihn Kindheitserinnerungen, in denen Glück ein Fremdwort ist. Kurz vor seiner Ankunft stirbt seine Mutter Lisa (Julia Roberts) bei einem Autounfall. Was das Unglück noch unfassbarer macht: Am Steuer des Wagens saß Michaels Vater Charles (Willem Dafoe). Die Tragödie versetzt die Familie, zu der auch Lisas jüngere Schwester Jane (Emily Watson) gehört, in einen emotionalen Ausnahmezustand, geprägt von Verletzungen, nie gestillten Sehnsüchten und dem dunklen Geheimnis eines bestimmten Sommers.
    Mit beachtlicher Souveränität komponiert Erstlingsregisseur und Drehbuchautor Dennis Lee sein episches Familiendrama, das eine Zeitspanne von 20 Jahren umfasst. Ryan Reynolds („Smokin’ Aces“) berührt als vielschichtiger Charakterdarsteller, die Verkörperung der jungen beziehungsweise erwachsenen Jane durch Hayden Panettiere und Emily Watson ergänzen einander, Julia Roberts zeigt sich angenehm zurückgenommen, und Willem Dafoe überzeugt als gebrochener Familienvater. Intensive Gefühle und Bilder von schmerzhafter Klarheit (Kamera: Julia Roberts’ Ehemann Danny Moder): Ein Film, der einen die eigene Kindheit mit neuen Augen sehen lässt.

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  • Sweet Mud | Drama | Isra./D | 2006

    Tipp
    R: Dror Shaul | D: Ronit Yudkevitz, Tomer Steinhof, Henri Garcin, Shai Avivi, Danielle Kitzis, Pini Tabger
    Kinostart: Donnerstag, 07.08.08

    Ein Film, in dessen Anfangsszene ein Bauer sich vom Kalb einen blasen lässt, zeichnet gewiss kein geschöntes Bild eines Kibbuz. In solch einem israelischen Agrarkollektiv wächst Dvir auf, dessen Mutter an der Engstirnigkeit der Gemeinschaft zerbricht. Seine Coming-of-Age-Story ist zugleich eine intensive Studie über den Verlust von Menschlichkeit bei denen, die eine Utopie zu leben versuchen.

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